Arbeitshinweise

Schalten Sie das Elektrowerkzeug erst unmittelbar vor Arbeitsbeginn ein.

Nehmen Sie eine sichere und stabile Arbeitshaltung ein. Beugen Sie sich nicht zu weit nach vorn.

Lassen Sie die Rüttelflasche durch ihr Eigengewicht in das Rüttelgut eindringen. Erzwingen Sie das Eintauchen nicht.

Vermeiden Sie Motorüberlastung sowie Knicke im Schlauch, da die biegsame Welle brechen kann.

Die Rüttelzeit beträgt 10 bis 20 Sekunden bei jedem Eintauchen. Das Rüttelgut ist ausreichend verdichtet, wenn die Oberfläche glänzt und keine Luftblasen mehr austreten. Zu langes Rütteln bewirkt Entmischung (Trennung von Sand, Kies und Zement) und Festigkeitsverlust des Rüttelguts. Beobachten Sie deshalb den Arbeitsfortschritt.

Tauchen Sie die Rüttelflasche in Abständen zwischen dem 8- und 10-fachen des Rüttelflaschendurchmessers in das Rüttelgut ein, z.B. Rüttelflaschendurchmesser 25 mm = Eintauchabstand 25 cm, Rüttelflaschendurchmesser 35 mm = Eintauchabstand 35 cm usw.

Siehe Bild C: X = (8 ... 10) x Ø Rüttelflasche

Bei nacheinander gegossenen Betonlagen muss die Rüttelflasche 10 bis 15 cm tief in die bereits verdichtete untere Lage eingeführt werden, um eine gute Haftung zwischen den Lagen zu erreichen.

Ziehen Sie die Rüttelflasche bei laufendem Motor langsam aus dem Rüttelgut, um die Bildung von Blasen oder Dellen in der verdichteten Oberfläche zu vermeiden.

Vermeiden Sie längeren Kontakt mit Schalungen oder Bewehrungen, um Schäden an Schalungen und ein Festklemmen der Rüttelflasche zwischen Bewehrungsstäben zu verhindern.Sollte sich die Rüttelflasche festklemmen oder verfangen, ziehen Sie nicht am Schlauch.

Aufhängehaken (siehe Bild D)

Mit dem Aufhängehaken (8) können Sie das Elektrowerkzeug z. B. an einem Gerüst einhängen. Klappen Sie dazu den Aufhängehaken (8) nach außen.

Klappen Sie den Aufhängehaken (8) wieder ein, wenn Sie mit dem Elektrowerkzeug arbeiten wollen.